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Weichtiere (Mollusca): Schnecken (Gastropoda)

Wegschnecke

Zu Schnecken haben viele Menschen, vor allen anderen die Gärtner unter ihnen, ein eher feindseliges Verhältnis: Die Tiere sind schließlich kalt, schleimig und schädlich – wenn es Nacktschnecken sind. Im Falle der bunten Gehäuseschnecken, der Schnirkelschnecken (Helicidae), ist man sich in der Beurteilung nicht so sicher, obwohl diese Hausträger nicht nur harmlos, sondern geradezu nützlich sind, und Weinbergschnecken haben manchen "Feinschmecker" zum Fressen gern ...

Biologen und Naturfreunde haben eine andere, nüchterne Sicht auf diese Tiergruppe, die bei näherer Betrachtung mit etlichen Überraschungen aufwartet. So gibt es Schnecken sowohl im Wasser als auch auf dem Land, manche Arten atmen mit Kiemen, andere mit Lungen, manche tragen ihr eigenes Haus auf dem Rücken, andere haben dieses im Laufe der Evolution eingebüßt, einige ernähren sich vorwiegend von Pflanzen oder von Aas, andere sind richtige Raubtiere und jagen aktiv Beute, und allen gemeinsam ist ein Organ, das nur die Weichtiere entwickelt haben: die "Raspelzunge" – womit wir wieder bei den Gärtnern wären ...

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Weinbergschnecke


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