2. Großer Kunststoffautomat

Großer Kunststoffautomat

Geeignet hierfür sind z. B. kleine Kunststoffeimer mit festverschließbarem Deckel. Auf der Suche nach geeignetem Material stieß der Autor auch auf einen 7-Liter-Behälter (»Mini-Oskar« von Rubbermaid, ca. 8 DM), dessen Deckel mit zwei Metallklammern wasserdicht zu verschließen ist und der auch für die Futterlagerung empfohlen sei.

Für den Abfluß des Körnerfutters besorgt man sich einen Trichter (oder einen kleinen Kunststoff-Blumentopf oder ein kleines HT-Reduzierstück für Abflußrohre); je weiter der obere Durchmesser ist, desto besser rutscht das Futter.

Den Trichter steckt man von innen bis zu seinem Rand in ein sorgfältig ausgesägtes kreisrundes Loch im Boden des Eimers und verklebt ihn dort (z. B. mit der Heißklebepistole). Den unteren Teil des Trichters sägt man ab und befestigt hier stattdessen mittels Schrauben und eines Metallochstreifens einen kleinen Blumenuntersetzer, auf dessen Rand sich die Vögel festkrallen werden. Eine gleichzeitig daruntergeschraubte Stange erleichtert das Anfliegen.

Der fertige Automat wird entweder an seinem Metallbügel (normaler Eimer) oder mit einem Seil an den beiden Metallklammern (s. Abb.) aufgehängt; um eine Schräglage zu verhindern, sollte man das Seil jeweils in der Mitte der zwei Bügel befestigen, was sich z. B. durch Aufschrauben von Lochstreifen bewerkstelligen läßt.


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