4. Fettfutter-Spender

3 Fettfutter-Spender

1. Das rechts abgebildete Gerät besteht aus drei Holzteilen: einem waagerechten dach (ca. 25 x 15 cm), einer gut 30 cm langen ca. 5 bis 10 cm breiten Leiste und einer Anflugstange. Natürlich kann man zwischen den oberen und unteren Behältern eine weitere Stange durch die Leiste stecken, wirklich notwendig ist sie aber für klettergewandte Meisen nicht. Die Behälter – halbierte Kokosnüsse, Blechdosen mit stumpfem, wulstigen Rand, Kunststoffdosen etc. – werden in leerem Zustand mit Schrauben und Muttern auf beiden Seiten der Keiste befestigt und anschließend in zwei Arbeitsgängen gefüllt. Die Aufhängung erfolgt durch eine Ringschraube im Dach sowie etwas Blumendraht oder einen S-Haken.

2. Das mittlere Futtergerät besteht nur aus einem mindestens 30 cm langen Kantholz und einem kleinen Dach mit einer Ringschraube. In die breite Fläche des Kantholzes bohrt bzw. fräst man im Bohrständer große Löcher, die das Fett-Flocken-Gemisch aufnehmen. Geeignete Maschinenvorsätze sind z. B. »Forstnerbohrer« wie sie für 35-mm-Topfscharniere verwendet werden, oder sogenannte »Lochsägen« mit variablem Durchmesser (etwa 25–65 mm), die das Holz ganz durchbohren. Wer Langlöcher (auf der Abb. unten) bevorzugt, muß zwei oder mehrere Löcher miteinander verbinden: Sacklöcher mit einem Fräser, durchgebohrte Löcher z. B. mit der Stichsäge. Das natürlichste Futterholz erhält man, wenn man die Löcher in ein dickes Baumstamm- oder Astsegment mit Rinde bohrt und dieses mit einer kräftigen Ringschraube aufhängt. An Naturholz müssen sich z. B. Baumläufer und Spechte nicht erst gewöhnen.

3. Das rechts abgebildete Gerät ist ein »Knödelspender«, der sich z. B. aus einem Kunststoff-Wasserrohr (Ø 70 mm) basteln läßt: In den unteren Rand bohrt man kleine Löcher zur Befestigung eines kleinen Netzes, durch welches die Knöfel mit den Schnäbeln erreichbar sind. Das Nachfüllen erfolgt von oben.


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