Vögel im Winter (Einleitung)

Immer dann, wenn es zur Jahreswende so richtig kalt wird, wenn es friert und schneit, blicken Vogelfreunde aus dem Fenster ihrer warmen Wohnung und fragen sich, wie eigentlich jene Vögel Kältegrade bis weit unter 0°C aushalten können, die nicht im Herbst in den Süden gezogen sind: Frieren und leiden die Amseln, Buchfinken, Spatzen und Meisen, wenn sie unbeweglich im kahlen Gezweig sitzen? Schadet ihnen die Kälte, oder sind sie an unser Klima auch im Winter angepaßt? Wie viele überleben die kalte Jahreszeit bis zum warmen Frühjahr?

Dem schließt sich gleich eine weitere Frage an: Brauchen die Vögel im Winter die Hilfe des Menschen, sollte man sie füttern? Oder behindert menschliches Eingreifen etwa die natürliche Auslese oder das Überleben seltener Arten?

Der Zweck dieser Seiten ist, das nötige Hintergrundwissen für die Beantwortung dieser Fragen zu vermitteln. Um das Ergebnis nur ganz allgemein vorwegzunehmen: Wirklich nötig ist der Beistand des Menschen im Winter nicht, man kann mehr falsch als richtig machen; aber pädagogisch und therapeutisch macht die Winterfütterung durchaus Sinn.

Diese und die zweite Rubrik (Winterfütterung) wurden 1988 als zwei Artikel in der Zeitschrift Die Voliere veröffentlicht.

Die Ziffern in eckigen Klammern verweisen auf die Literaturseite am Ende.


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