Wiesen und Streuobstwiesen

Blumenwiesen sind optisch wunderschön, sie brauchen – anders als Rasen – nur wenig Pflege, sie sind dauerhaft und artenreich und ein wichtiger Beitrag für unsere Natur. Wildblumen sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Flora, sondern auch die Lebensgrundlage vieler Wildtiere. So kann die Feldgrille, die zum Tier des Jahres 2003 gewählt wurde, nur überleben, wenn ihr Lebensraum, eben eine Blumenwiese, erhalten bzw. geschaffen wird. Im Schnitt leben von jeder heimischen Pflanzenart 12–20 pflanzenfressende Tierarten, von denen wiederum etwa die gleiche Anzahl tierfressende Arten abhängig sind. Hinzu kommen die blütenbesuchenden Insektenarten.

Doch leider war es bisher schwierig und teuer, eine Blumenwiese anzulegen (Experten empfehlen beispielsweise, den Oberboden 30 cm tief abzutragen, doch wer kann und will das schon in seinem Garten?).

Das größte Problem bei der Anlage einer Blumenwiese besteht in der Konkurrenz mit schnellwachsenden Gräsern und Unkräutern, vor allem bei nährstoffreichen Böden. Gerade die dauerhaften Wildblumenarten bilden im ersten Jahr nur ein kleines Pflänzchen aus und sind der Konkurrenz durch Gräser nicht gewachsen. Es ist also nicht unmittelbar der Nährstoffgehalt des Bodens, der die Anlage einer Blumenwiese erschwert, sondern die dadurch entstehende Konkurrenz mit Gräsern und Unkräutern.

Streuobstwiese
Streuobstwiese mit hochstämmigen Apfelbäumen · 16.5.2016

Streuobstwiese
Hochstämmige Apfelbäume: unnatürlich in Reih und Glied · 10.9.2017

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