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Taxonomie III: Tagfalter-Gattungen Deutschlands

Mit Tagfalter meinen Entomologen nicht einfach Schmetterlinge, deren Imagines ("Falter") während des Tages fliegen; gemeint sind vielmehr die tagaktiven und deshalb gut beobachtbaren und auch Laien bekannten Arten einiger taxonomischer Familien, die zunächst aufgrund morphologischer Ähnlichkeiten – der Vergleiche ererbter mit abgeleiteten (evolvierten, apomorphen) Merkmalen – als "Tagfalter" zusammengefaßt wurden und sich mittlerweile auch aufgrund molekularbiologischer Untersuchungen als monophyletische Gruppe erwiesen haben, also auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgehen.

Aus der Klassifikation der Schmetterlinge, Familien, Unterfamilien und Gattungen (Arten ) *

* Klassifikation nach Settele, J. & R. Feldmann & R. Reinhardt [Hrsg.] (1999): Die Tagfalter Deutschlands – Ein Handbuch für Freilandökologen, Umweltplaner und Naturschützer. (452 S.) Ulmer, Stuttgart.
Manche Taxonomen spalteten die Gattungen der Schmetterlinge in den folgenden Jahrzehnten weiter auf oder erhoben Untergattungen in den Gattungsrang. Die Folge waren eine steigende Anzahl von Gattungen und immere weniger Arten pro Gattung bzw. mehr monotypische Gattungen (= mit nur einer Art). Da solche Änderungen weder taxonomisch zwingend noch der Übersichtlichkeit dienlich sind, wird die weitere Aufspaltung von Taxa hier nicht unterstützt.

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