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Glatt- bzw. Schlingnatter · Coronella austriaca

  [Glatt- bzw. Schlingnatter] fehlt

Artname: Coronella austriaca Laurenti 1768
Deutsch: Glatt- bzw. Schlingnatter
Merkmale: Mit höchstens 60–70 cm recht klein, aber kräftig wirkend, spitzer, kaum abgesetzter Kopf mit kleinen runden Pupillen. Männchen: Oberseite bräunlich bis rötlichbraun mit spärlichen dunklen Flecken; Oberkopf dunkler, Kopfseiten mit bräunlichen Zügeln; Unterseite rötlichbraun oder orange. Weibchen: Oberseite grau bis bräunlichschwarz, Fleckung ähnlich der des Männchens, Unterseite grau.
Verbreitung: Von Südengland, Südnorwegen und Südschweden bis Sizilien und Griechenland, von Nordwestspanien bis Kleinasien und Kaukasus; die Art fehlt in Irland, Portugal und den größten Teil Spaniens.
Lebensraum: Offene, sonnige und vegetationsreiche Biotope, auch im Siedlungsbereich.
Nahrung: Eidechsen einschließlich Blindschleichen, junge Schlangen, Kleinsäuger.
Lebensweise: Verborgene Lebensweise, standorttreu, eher langsame Fortbewegung. Relativ kälteresitent, Winterschlaf Oktober bis März. Fortpflanzung nur jedes 2.–3. Jahr; die anfangs ca. 15 cm langen Jungen werden in tranparenten Schleimhüllen geboren.

Die Schlingnatter ist deutlich seltener und gefährdeter als die Ringelnatter. Besonders die Weibchen könnten von Laien mit ihrem gefleckten grauen Rücken mit der Kreuzotter verwechselt werden, deren Augen aber deutlich größer sind und senkrechte Pupillenschlitze haben. Die Fluchtdistanz ist sehr gering, die Schlange zischt und beißt, wenn sie berührt wird, was ebenfalls an eine Kreuzotter erinnert; der Biß kann zwar die Haut durchdringen, ist aber wie bei allen Nattern ungiftig.

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Schutzmaßnahmen: Dort, wo sie noch vorkommt, kann man der Schlingnatter in (Natur-)Gärten und der näheren Umgebung begegnen, was für deren ökologischen Wert spricht. Wo keine Eidechsen zu finden sind, wird sie sich vor allem an Mäuse halten, was dem Hobbygärtner sicher nicht unlieb ist. Es gilt also, der Natter ein natürlich strukturiertes Habitat mit ausreichenden Unterschlupfmöglichkeiten zu erhalten.

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